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Spreadmind-Logo

Was bisher geschah…

Es war im Oktober 2008. Ich kam zum ersten Mal über die 1000 Euro Umsatzmarke pro Monat und so meldete ich mit 18 Jahren mein erstes Kleingewerbe unter dem Namen eBusiness Schneider an. Das Projekt war einer meiner ersten Versuche, im Netz etwas Taschengeld zu verdienen und der erste, der überhaupt funktionierte, nachdem ich daran fast ein Jahr lang gefeilt hatte. Damals war es nicht wirklich meine Absicht Unternehmer zu werden, viel mehr bin ich in diese Rolle zufällig rein gerutscht.

Das Ganze entwickelte sich so weit, dass ich mein angesammeltes Wissen für den Aufbau eines eigenen Online Business nun an andere weitergeben konnte und in mir reifte die Überzeugung, nie für andere, sondern für mich selbst arbeiten zu wollen. Mit meinem ersten richtigen Kurs zum Online Marketing, den ich als Abo vermarktete, nahm dann alles an Fahrt auf. Im Mai 2010 war es an der Zeit, mich von dem Kleingewerbe zu verabschieden und ich gründete mit der Unterstützung meines Vater und der des Steuerberaters die eBusiness Schneider UG.

Die Rechtsform hier ist eine Unternehmergesellschaft, vielen auch bekannt als Mini GmbH. Für deren Gründung reicht ein Stammkapital von nur einem Euro aus. Für einen so jungen Gründer wie mich ein echter Vorteil gegenüber der GmbH, bei der man 25.000 € hinblättern muss.

Die UG gab mir die Möglichkeit, mich zu probieren. Ich konnte erfahren, wie es ist, eine doppelte Buchhaltung zu führen, eine Bilanz zu lesen, alle möglichen Arten an Steuern zu zahlen und vieles an deutscher Bürokratie mehr zu durchleben. Ich wuchs also in die Rolle eines GmbH Geschäftsführers mehr oder weniger behutsam hinein.

Viel wichtiger für mich war aber, dass ich mir in dieser Zeit Gedanken machen konnte zu der strategischen Ausrichtung meines späteren Unternehmens. Das sind so Dinge wie Core Values (Kernwerte, also was uns als Unternehmen ausmachen soll), welchen Zweck mein Unternehmen überhaupt erfüllen soll, welcher Markt meine Spielewiese sein wird und welche Vision all diese Dinge vereint und trägt. All das fließt letztendlich auch in die Überlegungen zu einem Namen für diese Firma ein.

 

Die neue Firma wird geboren

Ende 2013 lief dann alles zusammen. Erst einige Monate zuvor bekam ich die Gelegenheit in meiner geliebten Heimatstadt Rottweil ein Büro zu eröffnen: in einem Jahrhunderte alten Fachwerkhaus, das mir erlaubt, mit all meinen unternehmerischen Träumen zu wachsen. Passend zum neuen Firmensitz war dann auch alles bereit für die Umwandlung der UG in die GmbH.

Um einen geeigneten Namen zu finden, der sowohl den Zweck, als auch die Vision vereinen sollte, gingen viele Brainstormings sowie Gespräche mit meinen Freunden und Verwandten ins Land.

Brainstorming vom Firmenname

(Zum Vergrößern drauf klicken)

 

Dieser Findungsprozess kann sich über Monate hinziehen. Denn immer, wenn man glaubt, einen geeigneten Namen gefunden zu haben, ist dieser meist schon als Marke besetzt oder keine einzige Domain mehr frei.

Ausgehend von dem Zweck „Mein Unternehmen hilft Personen, mit ihrem Wissen das Leben anderer zu verbessern“ kam es anfänglich zu Ideen und Schlagwörtern wie „get impulse“, „Funke“ und „Spark“, „ignite me“, „Wegweiser“, „Aufwind“ und vieles mehr (Siehe Bild zum Brainstorming).

Ebenso stolperte ich über das Wort der Verbreitung, im Englischen „spread“, was ja ganz gut zur Wissensverbreitung übers Internet passt. Nun fehlte es nur noch an dem, was denn verbreitet werden soll. Das Wissen war mir hier zu wenig. Denn wenn jemand zum Lehrer eines anderen wird, dann verbreitet er nicht nur sein Wissen, sondern immer auch etwas von seiner Persönlichkeit: Seinem Denken, seiner Denkweise, seiner Meinung, seinem Verstand, seinem Sinn und seinem Geist. All das steckt in dem englischen Wort „mind“.

Eine häufige Herangehensweise beim Finden eines Firmennamens ist es, Worte zu verbinden. So kam es dann zu den Kombinationen „Mindspread“ und „Spreadmind“. Nach einigen Umfragen entschied ich mich für Spreadmind. Es hatte den cooleren Klang beim Aussprechen und es lag mehr der Imperativ von „verbreite dein Denken!“ darin und deutet somit mehr auf das Handeln hin.

Im zweiten Zug schrieb ich dann einen Wettbewerb auf Designenlassen.de aus, um das Logo entwerfen zu lassen. Der Anspruch an das Logo war natürlich die Botschaft dieser Wortkombination darzustellen. Dabei sollte es dynamisch wirken, keine Schnörkel und einen straken Wiedererkennungswert haben und sich sowohl für Web- als auch Printmedien eignen. Die einzige konkrete Vorgabe war die der Schriftart Roboto Thin von Google.

Es kamen über 100 Designideen dabei heraus und der Gewinner wurde dieses wunderschöne Firmenlogo:

Spreadmind-Print

Natürlich wurden nach der Namensfindung auch alle freien Domains gesichert von der .org bis hin zur .de. Denn unter dem Name Spreadmind träume ich nicht nur von einem Unternehmen mit Wirkungskraft sondern in einigen Jahren auch von einer sozialen Organisation, wofür ich schon jetzt die Weichen stellen wollte.

Im Februar darf ich in unserem Team eine neue Webdesignerin begrüßen, welche dann diese Webauftritte erstellen und pflegen darf. Ausgehend vom Logo kann sie sich dann hier so richtig im Corporate Design für Spreadmind austoben.

 

Die Struktur von Spreadmind:

Die Spreadmind GmbH mit Sitz im Graben 18 in Rottweil wird die Unternehmenskultur, das Schaffen der Mitarbeiter, also das große Ganze darstellen. Unter ihren Fittichen befinden sich dann die Marken und Projekte wie, AFOMA, marioschneider.com, das Web2.0-Traffic-System, der Club100 und vieles mehr, was in Zukunft noch kommen wird. Hierbei freue ich mich vor allen Dingen auf die Seminare und Workshops hier vor Ort in Rottweil.

Auf alles was da mit Spreadmind noch passiert freue ich mich wie ein kleines Kind und merke dabei: Ein Unternehmer ist wohl sein Leben lang in Kinderschuhen und geht stets mit Neugier und offenen Augen durch die Welt, um zu schauen, ob er diese nicht doch ein Stückchen besser machen kann.